Welcher Forex-Broker ist der beste für Anfänger in Deutschland?
Für die meisten Einsteiger empfehlen wir Pepperstone. Der Broker verbindet drei Punkte, auf die es am Anfang ankommt: eine deutsche Aufsicht, ein Konto mit leicht verständlichen Kosten und eine niedrige Mindesteinzahlung.
Auf Platz zwei folgt Capital.com mit einer eigenen, übersichtlichen Plattform ohne Handelskommission. Auf Platz drei steht XS, über das unser Angebot für kostenlose Signale läuft. Alle drei Broker prüfen wir laufend, und unsere Reihenfolge richtet sich nach dem, was ein Anfänger braucht.
Wenn Pepperstone zu Ihnen passt, können Sie hier ein Konto bei Pepperstone eröffnen und zuerst mit dem Demokonto üben, bevor Sie Geld einzahlen.
Warum ist die BaFin-Aufsicht für Anfänger so wichtig?
Pepperstone GmbH ist in Düsseldorf ansässig und unter der BaFin-Registrierung 151148 eingetragen. Sie schließen den Vertrag also mit einer deutschen Gesellschaft ab und nicht mit einem Anbieter, der nur über einen EU-Pass tätig ist. Den Eintrag können Sie in der Unternehmensdatenbank der BaFin selbst prüfen.
Für Privatkunden gelten feste Regeln: getrennt verwahrte Kundengelder, ein begrenzter Hebel von höchstens 1:30 auf die wichtigsten Währungspaare und ein unabdingbarer Negativsaldoschutz. Sie können also nicht mehr verlieren, als Sie eingezahlt haben. Vor Marktverlusten schützt Sie die Aufsicht allerdings nicht.
Was die Regulierung für Privatkunden in Deutschland bedeutet
| Regel | Was sie für Sie bedeutet |
|---|---|
| Getrennte Kundengelder | Ihr Geld liegt getrennt vom Vermögen des Brokers |
| Hebel höchstens 1:30 | Gilt für die wichtigsten Währungspaare, für andere Märkte ist der Hebel niedriger |
| Negativsaldoschutz | Keine Nachschusspflicht, der Verlust ist auf Ihre Einzahlung begrenzt |
| Verlustquote im festen Wortlaut | Der Broker muss offenlegen, wie viele Privatkonten Geld verlieren |
Standard- oder Razor-Konto: Was sollte ein Anfänger wählen?
Beginnen Sie mit dem Standard-Konto. Es fällt keine Kommission an, die Kosten sind im etwas breiteren Spread enthalten. So sehen Sie auf einen Blick, was ein Trade kostet.
Das Razor-Konto zeigt Rohspreads ab 0,0 Pips und berechnet dazu eine Kommission von rund 3,50 US-Dollar pro Lot und Seite. Es lohnt sich meist erst, wenn Sie häufig oder mit größeren Positionen handeln. Wo die Grenze liegt, zeigt unser Vergleich Raw-Spread- oder Standard-Konto.
Die zwei Kontomodelle bei Pepperstone
| Konto | Wie Sie zahlen | Geeignet für |
|---|---|---|
| Standard | Keine Kommission, Kosten im Spread | Ihr erstes Konto und kleine Positionen |
| Razor | Rohspreads ab 0,0 Pips + rund 3,50 US-Dollar pro Lot und Seite | Vieltrader und Scalper |
Wie viel Geld brauchen Anfänger für den Start?
Bei Pepperstone liegt die Mindesteinzahlung bei 10 US-Dollar. Damit können Sie das Konto eröffnen und mit den kleinsten Positionsgrößen echte Ausführung testen. Wenn Sie jeden Trade mit einem sinnvollen Stop-Loss absichern möchten, sind rund 200 US-Dollar ein praktischerer Start.
Wichtiger als der Betrag ist die Regel dahinter: Bestimmen Sie die Positionsgröße aus dem Abstand zum Stop-Loss und dem Betrag, den Sie höchstens verlieren wollen, nicht aus dem verfügbaren Hebel. Unser Ratgeber Wie viel Geld brauche ich zum Traden? rechnet das Schritt für Schritt vor.